DSC06233Mit Falmouth erreichen wir heute Cornwall, den äußersten Südwesten Englands. Die Hafen war früher einer der wichtigsten des Königreiches, den von hier aus wurde die Paketpost aus dem Mutterland in alle Kolonien verschifft, bis die Dampfschiffart größere Häfen verlangte und der natürliche Tiefseehafen (nach Rio de Janeiro und Sidney der drittgrößte der Erde) seine Bedeutung verlor. Heute dient der Hafen noch der Fischerei und ist vor allem beliebt als Sport- und Yachthafen. Die Hauptstraßen der Kleinstadt sind daher auch touristisch geprägt und erwarten die Besucher mit hübschen Geschäften und stimmungsvollen Pubs.

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Cornwall ist natürlich Rosamunde-Pilcher-Land und eines der beliebtesten Ziele für Gartenfreunde, vor allem auch aus Deutschland. Deswegen besuchen wir heute auch zwei Gärten in der näheren Umgebung der Stadt: Trebah und Glendurgan Garden. Die beiden Gärten sind „Schlucht-Gärten“, das heißt, daß sie jeweils in Schluchten angelegt sind, die zum Helford River abfallen, einem Meeresarm der mit der offenen See verbunden ist. Auf diese Art und Weise vor den schroffen Winden des Atlantik geschützt, können sich hier auch subtropische Pflanzen wie Agaven, Baumfarne und vor allem auch Rhododendron in ganzer Pracht entfalten. Und da wir gerade zur richtigen Zeit hier sind, zeigen sich die Rhododendren in voller Blüte und leuchten in der Umgebung der Bäume. Auch wenn sich der Himmel heute bedeckt zeigt, bieten sich prachtvolle Bilder.

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Trebah Garden mit Blick zum Helford River

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Um vom einen in den anderen Garten zu gelangen, machen wir eine kleine Küstenwanderung entlang des Helford River und kommen auf dem Weg auch noch an dem winzigen Fischerdörfchen Durgan vorbei.

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Das Dörfchen Durgan am Helford River

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Helford River

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Glendurgan mit dem Heckenlabyrinth im Vordergrund

Hauptattraktion von Glendurgan ist ein Labyrinth aus Kirschlorbeerhecken, das bereits 1830 angelegt wurde.

 

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MS EUROPA im Hafen von Falmouth

 

Written by Stephan Börries

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