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Portree auf der Isle of Skye

Die Insel Skye ist mit einer Länge von etwas 80km und breiten zwischen 6,5 und 40 km die größte Insel der Inneren Hebriden. Kein einziger Punkt der Insel liegt mehr als 7 km vom Meer entfernt. Vor der Ankunft im Hauptort der Insel, Portree passiert man eine Gruppe von schwarzen Basaltspitzen, unter denen das Land abrupt ins Meer abfällt. Schottlands berühmtester Dichter, Sir Walter Scott, hat in seinem Roman „The Lord of The Isles“ die Machtkämpfe der Clans geschildert und damit auch Bezug auf die Insel Skye genommen. Schauplatz einer der mörderischen Auseinandersetzungen zwischen den Clans der MacDonalds und dem der MacLeods war im Jahre 1578 der Trumpan-Friedhof, dramatisch an der einsam-öden spitze der Vaternish-Halbinsel hoch über dem Meer gelegen.

In Portree leben ca. 2.400 Menschen und damit ein Viertel der gesamten Inselbevölkerung. Bunte Häuser säumen den Hafen, in dem vor allem königskrabben (King Prawns) angelandet werden.

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Schottische Sommer-Sandwich-Landschaft: Wolken, Wiese, Wasser

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Im Park von Armadale Castle

Ganz im Süden der Insel liegt Armadale Castle, das heute der MacDonald Stiftung gehört. In einem Museum im romantischen Park des Schlosses, von dem 8wieder einmal) nur eine Ruine erhalten ist, wird die Geschichte der schottischen Clans und natürlich die herausragende Stellung des MacDonald Clans erzählt.

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Sabhal Mòr Ostaig , Hauptgebäude

Hier im Süden liegt auch Sabhal Mòr Ostaig (das heißt: große Scheune im Osten). Hinter dem komplizierten Namen verbirgt sich das nationale gälische Kulturinstitut, in dem die gälische Sprache gelehrt und erforscht wird. Ca. 700 Studenten – aus der ganzen Welt – studieren hier entweder in Sommerkursen oder auch ganzjährig und sorgen so dafür, daß die alte schottische Sprache erhalten und weitergegeben wird.

Written by Stephan Börries

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