Eine Vulkaninsel mit rauchendem Krater zieht an uns vorüber – oder wir an ihr?

Auf unserem heutigen Seetag nähern wir uns von Okinawa aus der südlichsten Hauptinsel Japans, Kyushu. Im Laufe des Tages tauchen immer wieder Inseln auf, einzeln oder in Gruppen, die zur 1200km langen Kette der Ryukyu-Inseln gehören. Einige dieser Inseln sind heute noch aktive Vulkane und bei der Einfahrt in die fjordähnliche Bucht von Kagoshima zeigt sich der elegante Kegel des Kaimon-dake dessen 924 Höhenmeter direkt aus dem Meer aufsteigen und bei dem es sich ebenfalls um einen erloschen Vulkan handelt.

Der erloschene Vulkan Kaimon-dake (924m) an der Einfahrt in die Bucht von Kagoshima

Die Bucht von Kagoshima wird dominiert vom imposanten Sakurajima, einem Vulkanmassiv mit insgesamt drei aktiven Kratern, deren höchster immerhin 1117m erreicht. Der Sakurajima steht direkt der Stadt gegenüber auf der anderen Seite der Bucht, die sich hier verengt und wenn er mal wieder Rauch und Asche spuckt, legt sich der Aschestaub auf Kagoshima

Am frühen Abend erreichen wir die Hafenstadt Kagoshima, nach der auch eine der Präfekturen auf der Insel Kyushu benannt ist. Für Morgen habe ich einen Ausflug geplant, der zu ganz unterschiedlichen japanischen Gärten führt. Ob wir etwas von der Kirschblüte sehen werden, die für Japan ja eine große Bedeutung hat? Die Hauptinseln Japans erstrecken sich ja zwischen dem 24. Und dem 40. Breitengrad mit dementsprechend klimatischen Unterschieden. Damit man jederzeit informiert ist, wo gerade die Kirschbäume blühen, gibt es spezielle Kalender, die für jede Region Japans entsprechende Angaben machen.

Written by Stephan Börries

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