„Teotihuacan im zentralen Hochland von Mexiko ist eine der bedeutendsten prähistorischen Ruinenstädte Amerikas, die vor allem für ihre Stufentempel wie etwa die große Sonnenpyramide bekannt ist. Die archäologische Stätte, die seit 1987 zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört, liegt in der Nähe der heutigen Stadt Teotihuacan der Arista, etwa 45 Kilometer nordöstlich von Mexiko-Stadt. Das Gebiet von Teotihuacan war bereits seit dem sechsten vorchristlichen Jahrhundert permanent besiedelt. Zwischen 100 und 650 nach Christus war die Stadt das dominierende kulturelle, wirtschaftliche und militärische Zentrum Mesoamerikas. Auf dem Höhepunkt ihrer Entwicklung hatte sie möglicherweise bis zu 200.000 Einwohner. Damit war sie zu ihrer Zeit die mit Abstand größte Stadt auf dem amerikanischen Kontinent und eine der größten der Welt. Ab etwa 650 schwand ihr Einfluss, bis sie um 750 aus noch nicht vollständig geklärten Gründen weitgehend verlassen wurde. Ihre kulturellen Einflüsse prägten Zentralmexiko aber noch bis zur spanischen Eroberung Mexikos. Die Azteken fanden Teotihuacan bei ihrer Eroberung des Hochlandes von Mexiko bereits als Ruinenstadt vor, die seit Jahrhunderten verlassen war. Sie sahen in ihr einen mythischen Ort und gaben ihr den bis heute fortlebenden Namen Teotihuacan, der so viel bedeutet wie: Wo man zu einem Gott wird.“ (Wikipedia)

Morgenstimmung bei Teotihuacan

Als wir heute früh aufbrechen ist es noch dunkel, weil wir bei Tagesanbruch schon in Tiotihuacan sein wollen, um mit einem Heißluftballon über die archäologischen Stätten zu fahren. Wir steigen östlich der Pyramiden in den Morgenhimmel auf und erleben die Landschaft aus einer wunderbaren Perspektive. Nach einer Stunde Fahrt landen wir wieder sicher auf der Erde und stärken uns mit einem echt mexikanischen Frühstück.

bevor es losgeht

Die Sonnenpyramide und im Hintergrund die Mondpyramide von Teotihuacan

Gemüsefelder aus der Luft

Das Innere des Heißluftballons

Desayuno Messicano

Als wir die faszinierenden Ruinen dann noch einmal ausführlich zu Fuß erleben steht die Sonne schon hoch am Himmel und von der Mondpyramide bietet sich noch einmal ein faszinierender Blick auf die Prozessionsstraße die heute mit ihren fast zwei Kilometern Länge nur etwa halb so lang ist, wie in der Blütezeit der Stadt.

Die Prozessionsstraße mit der Mondpyramide im Hintergrund

Auf dem Rückweg nach Mexiko-Stadt

Am Nachmittag steht das Museo Nacional de Antropología auf dem Programm, eines der schönsten Museen der Welt, wie ich meine. Das Museum wurde 1963 von Pedro Ramirez Vázquezg geplant und liegt auf dem Chapultepec, einem der grünen Hügel, die aus dem Häusermeer der Stadt ragen. Hier ist die gesamte Kultur der Zeit vor den spanischen Eroberungen mit herausragenden Exponaten dargestellt und wieder einmal ist die Zeit, die wir für unseren Besuch hier haben, viel zu kurz.

Der Innenhof des anthropologischen Museums

Chak Mo’ol Figur aus Chitchen Itza

Und abends in der Bar des Four Seasons Hotel von Mexiko-Stadt

Written by Stephan Börries

1 Comment

Ellen Markus

Tolle Reise ,schöne Erinnerungen für mich an Jahreswechsel 1973/74 mit 5-wöchiger Reise von Chiuawa bis Yukatan zu zweit mit verschiedenen
Leihwagen ,railway,Cesna,Bussen mit Ziegen und Hühnern und Mexico airways innerlandes.

Heiligabend 73 Uebernachtung in der Hängematte,bis 2h nachts mit silent night Tonband,auf der isla di mujeres ,welch e damals noch kein einziges Hotel hatte aber heute sicher viele.
NEUE Zeiten ,neue Abenteuer. Viel Freude weiterhin.
Ellen

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