Es ist das erste Mal für mich, daß ich mit dem Schiff in New York ankomme! Am frühen Morgen fahren wir unter der Verazzano Narrows Bridge in die Upper New York Bay ein, kommen an der Freiheitsstatue vorbei und steuern dann auf die Südspitze von Manhattan zu.

Dominiert wir die Silhouette von New York vom One World Trade Center (OWTC), das 2015 eröffnet wurde, und das wir heute besuchen wollen. Dann geht es weiter ein Stück den Hudson River hinauf am ehemaligen Meatpacking District bis zur Pier 88, wo MS EUROPA heute festmacht.

Unterwegs im High Line Park

Vom Anleger aus geht es erst einmal mit dem Taxi zum High Line Park, einer öffentlichen Promenade, die vor ungefähr 15 Jahren auf einer stillgelegten Hochbahntrasse eingerichtet wurde und sich zu einem Besuchermagneten und einem Entwicklungsmotor für die umliegende Gegend entwickelt hat.

OWTC und 8 Prucestreet von der Brooklyn Bridge aus gesehen

Dann geht es mit der Untergrundbahn nach Brooklyn auf der anderen Seite des East River, um sich bei einem Spaziergang über die Brooklyn Bridge dem Financial District auf der Spitze Manhattans zu nähern. Die Booklyn bridge ist einer der weltweit schönsten Hängebrücken und war die erste, die seit 1885 mit einer Länge von knapp zwei Kilometern Manhattan mit Brooklyn verbindet. Über der sechsspurigen Straße gibt es eine zweite Ebene für Radfahrer und Fußgänger und bei schönem Wetter wird der Wanderer mit einer überwältigenden Ansicht auf die Wolkenkratzer von Manhattan belohnt.

Von den Wolkenkratzern hebt sich neben dem OWTC das 2011 fertig gestellte Appartmenthaus 8 Bruce Street mit seiner Höhe von 267 Metern ab. Das Gebäude wurde von Frank Gehry entworfen und wirkt wie zwei nebeneinander gestellte Säulen. Eine sehr bewegte Fassade aus Aluminium und Glas sorgt für sehr ungewöhnliche Lichteffekte.

Straße in Soho

Das One World Trade Center (OWTC)

Am Mittag geht es dann zum Gelände der Twin Towers, die bei dem Anschlag des 11. September 2001 zerstört wurden. Dort, wo einmal die höchsten Gebäude New Yorks standen, hat man tief liegende Becken mit stehendem und stürzendem Wasser gebaut, die an die Leere durch den Verlust der Menschenleben erinnern sollen. Auf den Bronzebrüstungen rundherum sind die Namen der Toten eingraviert. In einem Museumsbau wird an die Anschläge und die Zeit nach dem furchtbaren Ereignis erinnert. Ein kleiner Baum hat damals das Inferno der Zerstörung überlebt und wächst heute zu einem Zeichen des Lebens und Weitermachens heran.

Seit 2015 kann auch die Besucherplattform des OWTC besucht werden. Anders als bei den Twin Towers ist die Plattform keine offene Terrasse mehr. Aber durch den Einsatz speziell entspiegelter Scheiben, hat man von hier oben einen prächtigen Rundumblick auf New York mit seinen schier unzähligen Wolkenkratzern, auf Brooklyn, Queens hinter dem East River und hinüber nach New Jersey auf der anderen Seite des Hudson River.

Eine der beiden Gedenkstätten für die Opfer der Anschläge von 9/11; im Hintergrund das Dach der spektakulären Bahnstation von Santiago de Calatrava

Blick vom OWTC in Richtung Norden mit dem Empire State Building

Am Abend geht es noch einmal nach Midtown Manhattan, um in einem New Yorker Restaurant dieser wunderbaren Reise den passenden Abschluss zu geben.

Nach dem XXXL Steak muß es auch noch ein New York Cheesecake sein (?)

Und danach noch ein Abendspaziergang zum Rockefeller Center mit seinem Prometheusbrunnen

 

 

Written by Stephan Börries

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