Unseren Tag in Panama-Stadt beginnen wir auch dieses Mal in Panama La Vieja, der ersten Stadtgründung von 1519, die Kolonialspanien als Umschlagplatz für die Gold- und Silbertransporte aus Peru gedient hat. Und genau diese „Schatzkammer“ hatte der englische Freibeuter Henry Morgan im Visier, als er die Stadt 1671 zunächst belagerte und dann anzündete und schließlich plünderte. Die Ruinen der steinernen Gebäude geben einen imposanten Eindruck von der Größe der Siedlung und gehören heute zum Weltkulturerbe der Unesco.

Die Ruine der Kathdrale von Panama la Vieja

Blick aus der Turmruine auf Panama-City

Zum Mittagessen fahren wir dann in den Stadtteil Punta Puntilla, wo sich auf einer Halbinsel die Appartmenthochhäuser drängeln. Zur Zeit gibt es in der weiter boomenden Metropole Panama-Stadt 35 Hochhäuser, die höher sind als 200m – und es werden ständig mehr, denn die Stadt ist nicht nur eine wichtiger Finanzhandelsplatz (Stichwort: Panama-papers) sondern auch als Immobilienanlageplatz für gesamt Mittel- und Südamerika von großer Bedeutung. Und beides miteinander verknüpfend gilt Panama-Stadt auch als gut funktionierende Geldwaschanlage für Gelder aus dem Drogengroßhandel.

Trump Ocean Club, so breitbeinig wie sein Investor

Infinity pool im Trump Ocean Club

Was läge also näher, als zu Mittag im Trump-Ocean-Club einzukehren, dem ersten Immobilienengagement des nunmehrigen Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika in Panama. Von seinen Restaurantterrassen im 22. Stockwerk bietet der Luxusbau atemberaubende Aussichten auf die verschiedenen Stadtteile von Panama-Stadt.

Typisches panamanesisches Gebäck zur Vorweihnachtszeit!

In Panama wird heute, am Tag der unbefleckten Empfängnis Mariens, Muttertag gefeiert. Die Damen erhalten im Restaurant eine Rose

Den Nachmittag verbringen wir dann mit einem Rundgang durch den Casco Viejo, so heißt die Stadt, die nach der Zerstörung durch Henry Morgan dann ab 1673 ungefähr 8km vom Standort der ursprünglichen Gründung entfernt, angelegt wurde. Die Straßen sind geprägt durch typisch spanische Kolonialarchitektur und nach zwei Stunden Stadtbummel bei schwül-feuchten 32°C sind alle froh, wieder auf dem klimatisierten Schiff anzukommen.

Im Casco Viejo

ob der sich bei den Temperaturen noch bis zum 24. hält?

Written by Stephan Börries

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