Name ist zwar nicht ganz korrekt geschrieben, aber ansonsten ist das doch eine nette Begrüßung!

Auf unserer Reise sind wir heute im „Kleinen Süden“ Chiles angekommen. Der Hafen heißt Puerto Montt und ist das Tor zu einer Landschaft, die ab 1850 vor allem von deutschen Siedlern kultiviert worden ist.

Auf der Walz, von Deutschland bis in den Süden Chiles!
Monte Verde

Aber unser erstes Ziel ist Monte Verde, eine archäologische Stätte, an dem vermutlich der älteste Siedlungsplatz in beiden Amerikas gefunden wurde. Vor mehr als 14.000 Jahren, manche Forscher behaupten sogar, daß die Stätte noch einmal 10.000 Jahre früher zu datieren ist, legten Menschen hier eine Hüttensiedlung an, deren Reste von einem später entstandenen Hochmoor konserviert und ab den 1970er Jahren archäologisch erforscht wurden.

Von hier aus geht es weiter nach Nueva Braunau zum Museo Antonio Fellmer. In einer alten, dreistöckigen Scheune werden Haushaltgegenstände und landwirtschaftliche Geräte gezeigt, die die Siedler in den ersten Jahrzehnten ihres Hierseins benutzten und die vielfach aus Europa mit hierher gebracht wurden.

Das neue Konzerthaus in Frutillar
Türschmuck im Clube Aleman
Typisches Haus in Frutillar

In Frutillar erreichen wir dann den Llanquihue-See. Dieser See mit einer Fläche von fast 8 km² ist der größte einer ganzen Seenplatte. In den Ortschaften rund um den See siedelten sich viele deutschsprachige Familien an und an den Baustilen ihrer Häuser lässt sich manchmal noch heute die Herkunft der Siedler aus den unterschiedlichen Regionen Deutschlands ablesen.

Written by Stephan Börries

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