Der ehemalige Gouverneurspalast von 1891 in Ushuaia
Altes Holzhaus am Hafen
Dann vielleicht doch besser gesund bleiben!!!!

Ushuaia ist die südlichste Stadt Argentiniens und ist Dank der einzigartigen Natur, die die Stadt umgibt und der vielen Möglichkeiten, sich sportlich in der Natur zu bewegen ein bedeutendes Zentrum für den Tourismus geworden. Ursprünglich als Strafkolonie angelegt ist die Stadt Ausgangspunkt für 90% aller Expeditionen in die Antarktis und damit auch ein Umschlagplatz für die Verbrauchsgüter, die diese Schiffe benötigen. So liegen heute ein russisches Forschungsschiff, ein amerikanisches Expeditionsschiff der Geographic Society sowie zwei französische expeditions-Kreuzfahrtschiffe an der Pier und werden mit Proviant beladen.

In Ushuaia geht es immer und überall auch um Pinguine

Die Stadt selber hat ungefähr 70.000 Einwohner und ist auf den ersten Blick eher unscheinbar. Es finden sich aber in den Straßen noch Reste historischer Substanz und überall gibt es kleine Cafés und Bars in denen sich Kreuzfahrttouristen und Backpacker von ihren Expeditionen in die Antarktis oder in die Nationalparks der Umgebung erholen.

Mate Tee, muß aber nicht immer sein!
Alemania ist von hier wirklich sehr weit weg
Das ist die Robinson 44 mit der wir gleich abheben

Für uns wird ein Helikopterflug in die Berglandschaft um Ushuaia heute zum Höhepunkt des Tages. Zunächst war der Flug abgesagt worden, weil die Wetterbedingungen am Vormittag denkbar schlecht waren. Aber am Nachmittag wird das Wetter wieder besser und es klappt doch noch mit unserem Abenteuer.

Lago Fagnano „Khami“
Laguna Esmeralda

Von Ushuaia aus geht es zunächst in Richtung Norden in das Valle Tierra Mayor und von dort weiter in die Region des Khami Sees. Zweimal landen wir im unwegsamen Bergland, um bei bester Fernsicht die großartigen Panoramen zu genießen. Selbstverständlich drehen wir noch eine „Ehrenrunde“ über der MS EUROPA2 bevor wir dann wieder sicher landen.

MS EUROPA2 an der Pier in Ushuaia

Da wir Ushuaia erst in der Nacht wieder verlassen wollen, gibt es Gelegenheit, am Abend in die Stadt zu gehen und die Spezialität der Gegend zu genießen: Königskrabben mit allem drum und dran!

Als Vorspeise gibt es Carpaccio vom Biber (sehr lecker!“)
Die königskrabbe reicht für zwei, ist aber nicht leicht zu essen, wie wir feststellen müssen
Die freundliche Wirtin vom Restaurant Volver verabschiedet uns herzlich

 

Written by Stephan Börries

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