Sommer in Stanley auf den Falkland-Inseln

Die ehemalige Dorfschmiede gehört heute zum Museum

Nur knapp 500km entfernt vom Ostausgang der Magellanstraße liegt der Archipel mit dem Namen Falkland-Inseln oder auch Malwinen (nach der französischen Hafenstadt St. Malo, deren Seeleute bis hierher gekommen waren). Insgesamt umfassen die Falklands mehr als zweihundert Inseln mit einer Gesamtfläche von 12.173km² was ungefähr der Fläche Belgiens entspricht. Es leben aber lediglich ca 3.400 Einwohner hier und davon die meisten in Stanley, der Hafenstadt der größeren Ostinsel des Archipels.

Hier geht’s zur Rezeption des Gefängnisses von Stanley

Ab 1833 werden die Falklands als britisches Hoheitsgebiet betrachtet und dienten lange Zeit als ein wichtiger Stützpunkt der britischen Marine. Auch für die Walfangflotten, die in der Antarktis unterwegs waren, war Stanley ein wichtiger Versorgungsplatz.

Die „Lady Elizabeth“ ist erst lange nach 1914 havariert

1914 wurde bei einem Gefecht vor der Küste Stanley das deutsche Ostasiengeschwader unter Admiral Maximilian Graf Spee durch die britische Marine angegriffen und bis auf ein Schiff, das entkommen konnte, versenkt.
1982 besetzte argentinisches Militär die Inseln, die seit langem von Argentinien beansprucht werden. Es folgte ein erbitterter Krieg, bei dem fast 900 Menschen, die meisten von ihnen Argentinier, ihr Leben verloren. Das Städtchen Stanley wurde bei den Kämpfen schwer beschädigt und Teile der Insel sind bis heute vermint und dürfen daher nicht betreten werden.

Jeder Einwohner der Falklands hat das Recht, kostenlos für den Eigenbedarf Torf für die Heizung der Häuser zu stechen und viele machen von diesem recht bis heute Gebrauch

Herzliche Grüße nach WST

Wirtschaftliches Standbein der Inseln ist heute neben der Wollproduktion auch der Tourismus. Von den 60.000 Besuchern der Falklands sind die meisten, so wie wir, lediglich Tagesbesucher, die mit Kreuzfahrtschiffen hierher kommen.

Written by Stephan Börries

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