Die Kreuzfahrtdirektorin und der Host rocken den bayerischen Frühschoppen, der auch bei 35°C nicht ausfallen darf

Myanmar, amtlich Republik der Union Myanmar, auch Birma oder Burma, liegt in Südostasien und grenzt an Thailand, Laos, die Volksrepublik China, Indien, Bangladesch und den Golf von Bengalen. Der von über 51.400.000 Einwohnern bewohnte Staat ist mit einer Bodenfläche von über 676.000 km2 der größte Flächenstaat Südostasiens.

Schon seit dem Morgen ist das Wasser, auf dem wir fahren sandbraun von den Sedimenten, die der Rangoon River ins Meer spült. Der Hafen von Rangun liegt eine gute Stunde Fahrt flußabwärts am Ragoon River, weil das Fahrwasser in Stadtnähe nicht tief genug ist und die fast acht Meter Tidenhub, die es hier gibt, die Anlage eines größeren Hafens nicht erlaubt. Um 18:00h macht MS EUROPA an der Pier im Industriehafen fest und anderthalb Stunden später geht es nach der Freigabe des Schiffes durch die Behörden in der Abenddämmerung in Richtung Rangun, denn wir wollen heute noch die Shwedagonpagode besuchen.

Shwedagonpagode am Abend

Eine von vielen Gebetshallen innerhalb des Pagodenkomplexes

Junge Mönche und Besucher

Ich habe das bei meinem letzten Besuch hier schon einmal erlebt und war begeistert von den goldschimmernden Bauten, dem Duft von Weihrauch und Blumen und den zahllosen Menschen, Touristen und Gläubigen, die den heiligen Bereich bevölkern.
Aus all der goldenen Pracht von Kleinpagoden, 240 Nebentempeln, Schreinen und Gebetsnischen wächst die 116 m hohe Hauptpagode empor – von der Basis bis zum zierlichen Spitztürmchen mit reinem Gold bedeckt, mit Tausenden von Rubinen, Smaragden und Diamanten besetzt. Dieses Wahrzeichen der Stadt Rangun ist weltberühmt. Es erhebt sich über einer 55 m hohen Erdterrasse und ist, wie alle Tempelbauten Myanmars, als Stupa, als glockenförmiger Kuppelbau, angelegt.
Man führte genau Buch darüber und weiß, dass der Shwedagon-Stupa mit 8.688 Goldplatten belegt ist, von denen jede 500 € wert sein soll. Auf der Spitze befinden sich exakt 5.448 Diamanten und 2.317 Rubine, Saphire und Topase. Ein Riesensmaragd krönt das Bauwerk, um die ersten und letzten Sonnenstrahlen des Tages einzufangen. Das alles ist auf dem 10 m hohen „Hti“, dem Sonnenschirm, konzentriert, der 1.065 goldene und 420 silberne Glocken trägt.

Nach dem Besuch der Shwedagon lassen wir uns dann in die Innenstadt fahren, wo wir auf der 19.Strasse wunderbar zu Abend essen.

 

Written by Stephan Börries

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