Dieses Zeichen passieren wir beim Einlaufen in den Hafen von St. Petersburg. Es ist der Name der Stadt in kyrillischen Buchstaben und heißt „Leningrad“. Soviel zum Selbstverständnis der Bewohner

Zwei Tage Sankt Petersburg. Was gäbe es da nicht alles zu berichten! Die eindrucksvolle Stadt an der Newa, die 1703 als „Fenster zum Westen“ durch Zar Peter I, der auch der Große genannt wird, gegründet wurde. Und Peter war auch in körperlicher Hinsicht groß mit seinen 2,14 Metern Körpergröße.

Teil der Gartenfassade des Katharinenpalastes in Carskoje Selo

Die Weiterentwicklung der Petersburger Hängung: „Spalierhängung“

Was hier in der Hauptsaison los ist, mag man sich gar nicht vorstellen

Sankt Petersburg, das bereits ab 1712 die Hauptstadt des russischen Zarenreiches war und für zweihundert Jahre das Machtzentrum eines Weltreiches. Hier liefen die Fäden der Macht und auch die der Intrigen zusammen und gleichzeitig entstand ein städtebauliches Meisterwerk, das auf der Erde seinesgleichen sucht. Neben den Zarenresidenzen, von denen der Winterpalast mit seinen umgebenden Bauten der größte und beherrschende ist, reihen sich die Adelspaläste und die Häuser der Kaufherren an den Straßen und Kanälen aneinander. Auf sumpfigem Baugrund errichtet, mußten für die Fundamente der Gebäude Millionen von Eichenpfählen in den morastigen Grund des Newadeltas gerammt werden. Und auch deswegen nennt man St. Petersburg bisweilen das Venedig des Nordens.

Peter- und-Paul-Kathedrale auf der gleichnamigen Festung.

In der Peter- und-Paul-Kathedrale befinden sich die Grablegen der Zarenfamilie Romanow

Russisch-Orthodoxes am Wege

Und abends wunderbare georgische Küche im Restaurant Rustaveli

Am Moika-Fluß; hier paßt der Vergleich mit Venedig besonders gut

Blick auf die Isaaks-Kathedrale und den Turm der Admiralität rechts im Bilde

Blick in das Innere der Isaaks-Kathedrale. Die Kuppel besteht aus einer Eisenkonstruktion. Das Innere der Kirche wurde im Jahre 1858 fertiggestellt.

Heute hat die Stadt ca. 6 Millionen Einwohner und gerade während wir St. Petersburg besuchen, bereitet sie sich auf die Fußballweltmeisterschaft vor, die in diesem Sommer hier stattfinden soll.

Bei der Ausfahrt aus dem Hafen von Sankt Petersburg haben wir eine schöne Aussicht auf den Lakhta-Turm, der mit ca. 460m Höhe das höchste Gebäude Europas ist und nach seiner Fertigstellung die Zentrale des russischen Energiekonzerns GasProm aufnehmen wird.

Written by Stephan Börries

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