Morgens gegen 7:00h ist es hier noch fast dunkel!

Wegen angekündigter Streiks der Hafenlotsen mußte unser Fahrplan ein wenig geändert werden. Deshalb laufen wir heute nicht Portimao in Portugal, sondern Cadiz an. Cadiz war lange Zeit eine Seefestung, denn die Stadt ist von drei Seiten vom Atlantik umgeben und mit dem Festland lediglich durch einen dünnen Landstreifen verbunden. Heute führen zusätzlich zwei große Brücken vom Festland in die Stadt. Da Cadiz lange das Handelsmonopol mit den überseeischen Besitzungen der spanischen Krone hatte, wurde die Stadt sehr reich, aber auch immer wieder belagert und zerstört. Das heutige Bild der Altstadt stammt im Wesentlichen aus dem achtzehnten Jahrhundert und wird von der gelben Kuppel der Kathedrale beherrscht.

Von Cadiz aus kann man Sevilla in knapp zwei Stunden Fahrt erreichen oder auch Jerez de la Frontera, der Stadt, die dem Sherry seinen Namen gab.

Unser Ausflug heute führt uns aber noch einmal ins andalusische Hinterland, wo wir die beiden „weißen Dörfer“ Arcos de Frontera und Medina Sidonia besuchen. Beide Städtchen waren schon zu Zeiten der Mauren befestigte Orte, die auf hoch aufragenden Felsen über der Hügellandschaft Andalusiens errichtet wurden.

Der imposante Turm der Basilika Santa Maria von Arcos de Frontera

Das durchbrochene Gewölbe (mit Dachfenstern) ist nicht weniger imposant!

Die Autos werden hier nicht nach dem Geldbeutel, sondern nach der Breite der Gassen gekauft.

Bei dem Wetter ist eine Runde Domino genau das Richtige

Ein bißchen Buntes in den weißen Gassen von Arco

Kirche und Burgreste von Medina Sidonia

Treppengassen und weiße Mauern im ältesten Teil von Medina Sidonia

Leider entspricht das Wetter mit grauen Wolken und später einsetzendem Nieselregen so gar nicht den Prospekten, die mit blauem Himmel und atemberaubenden Aussichten für einen Besuch der Städte werben. Aber bisher sind wir auf der gesamten Reise vom auch sehr verwöhnt worden….

Bei strahlendem Sonnenschein sicher eine überwältigende Aussicht

Written by Stephan Börries

1 Comment

Anika Börries

Oh, ich habe da mal im Hafen in einem Restaurant, was sich hinter einem Cola-Automaten versteckt hat sooo herrlich gegessen! Wunderschöne Stadt!

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