Die Promenade von Douglas

Die Triskele ist das Symbol der Isle of Man und auch Bestandteil der Flagge

Der heutige Morgen gibt sich zunächst ziemlich ungemütlich und grau. Und da ich hier auf der Isle of Man keine eigenen Ausflüge anbiete, überlege ich, ob ich überhaupt an Land gehe. Wir liegen hier auf Reede die See ist auch ein wenig unruhig. Dann nehme ich aber doch einen Tender und lasse mich an die Pier von Douglas übersetzen.

Douglas ist die „Hauptstadt“ der Insel, die ähnlich wie die Kanalinseln direkt der britischen Krone unterstellt ist und eine besondere politische Identität hat. Vor allem in der Steuergesetzgebung ist die Isle of Man autonom, was sie zu einem der sogenannten Steuerparadiese in Europa macht. Ansonsten ist vor allem Douglas ein Ferienort und jetzt im September geht es hier doch schon sehr viel ruhiger zu.

Das Emblem der Hafenmeisterei in Port Erin

Die Bucht von Port Erin

Ein Hummerkorb im Hafen

„Off-Season“ in Port Erin

Da Douglas nicht sehr viel zu bieten hat, nehme ich einen Linienbus nach Port Erin im Südwesten der Insel. Hier ist es noch verschlafener, aber der Ort mit seinem kleinen Hafen liegt an einer schönen Bucht und mein eigentliches Interesse besteht darin, von hier aus mit einer historischen, von einer Dampflock gezogenen Eisenbahn zurück nach Douglas zu fahren. Auch der Bahnhof, einschließlich Fahrkartenschalter und Warteraum gleicht einem Museum und dann geht es im historischen Zug durch die wunderschöne Küstenlandschaft der Isle of Man.

Am Bahnhof von Port Erin

Der Wartesaal

Der Zug kommt!

Ist das Lukas, der Lokomotivführer?

Das Innere eines Abteils

In Castletown steige ich aus und bestelle zum luncheon natürlich Fish&Chips. Ich habe knapp zwei Stunden Aufenthalt und die reichen für das Mittagessen und einen Spaziergang durch den hübschen Ort. Das Wetter ist auch viel besser geworden, so daß der Ort sich von seiner schönsten Seite zeigt.

Castle Rusher in Castletown

Von hier aus braucht die Dampfeisenbahn noch einmal eine Dreiviertelstunde bis wir wieder in Douglas ankommen.

 

Written by Stephan Börries

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