Für unseren Besuch in Edinburgh liegen wir heute in Newhaven auf Reede und von hier beginnt unser Tag zunächst mit einer Stadtrundfahrt durch die Schottische Metropole. Edinburgh ist nach London die meistgesuchteste Stadt des Vereinigten Königreiches und selbst jetzt, wo die Saison langsam zu Ende geht, ist die Innenstadt von den Bussen der Touristen ziemlich verstopft.

Panorama von Edinburgh mit Arthur’s Seat

Nach einem Besuch im Giorgian House am Charlotte Square, wo eines der Häuser der Edinburgh New Town in seinem Originalzustand von 1796 gezeigt wird, fahren wir in die Herriot Row no.14. Im ehemaligen Wohnhaus des Schriftstellers Robert Louis Stevenson (u.a. Die Schatzinsel) werden wir zum Mittagessen erwartet. Hier können wir sehen, wie die Stadthäuser des achtzehnten Jahrhunderts auch heute noch einer zahlreichen Familie (und ihren Gästen) ein wunderbares Zuhause bieten können. Ein köstliches Mahl im historischen Speisezimmer beenden wir mit einem Kaffee im „drawing room“, der sich im ersten Stock des Hauses befindet. Nach so herzlicher Gastlichkeit fällt es wirklich schwer, Abschied zu nehmen und in den Nachmittag zu starten.

Herriot Row no.14

Das Speisezimmer nach unserem luncheon

Dieser Nachmittag führt uns in den Südwesten der Umgebung von Edinburgh und gilt dem Besuch des „Jupiter Artland“. Auf dem Gelände des ehemaligen Gutes Bonnington haben Nicky und Robert Wilson seit 1999 auf 44ha einen Skulpturenpark geschaffen, in dem zeitgenössische Plastiken mit einer naturnahen Parklandschaft verschmelzen. International bekannte Namen wir Ian Hamilton Finlay und Anish Kapoor sind hier genauso vertreten wie junge schottische Künstler wie Anya Galliaccio und andere. Herz und Prunkstück der Anlage ist zweifellos die Gartenskulptur „Cells of Life“ von Charles Jencks.

Bonnington House, das Zentrum von Jupiter Artland

Cells of Life von Charles Jencks

„Landscape with gub and tree“ von Cornelia Parker in Anspielung auf ein Gemälde von Gainsborough

Nach all den viele klassischen englischen Gärten, die wir auf dieser Reise besuchen konnten, zeigt das „Jupiter Artland Projekt“, daß es auch noch ganz neue Ansätze in der Gartenkunst geben kann.

Der Reiseleiter (leicht derangiert) und sein local guide

Als kleinen Nachtisch gibt es zum Abschluß des Tages dann doch noch einen englischen Garten beim Besuch der Inveresk Lodge, bevor wir in Newhaven dann zum letzten Mal auf dieser Reise an Bord von MS EUROPA2 gehen.

Eine Ansicht von Inveresk Lodge Garden

Written by Stephan Börries

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