Kaoshiung im Morgenlicht

Die Einfahrt in den Hafen von Kaoshiung am frühen Morgen ist wieder ein Erlebnis: alle Schiffe, die in den größten Hafen Taiwans einlaufen, müssen durch eine natürliche Hafeneinfahrt, die keine hundert Meter breit ist, so daß auch mittelgroße Schiffe diese Passage nicht gleichzeitig befahren können.

Links das neue Tourismuszentrum von Kaoshiung und rechts mein Lieblingshochhaus hier. Obendrauf sitzt ein veritables Schloß-Chateau

Die Dreimillionen-Stadt begrüßt uns dieses Mal mit herrlichstem Sonnenwetter. An den Außentemperaturen und der Luftfeuchtigkeit merken wir, daß wir nun aus der subtropischen Zone, in der Taipei rund vierhundert Kilometer nördlich liegt, in die Tropen gekommen sind. Durch den wuseligen Berufsverkehr suchen wir unseren Weg, um auch dieses Mal wieder nach Tainan zu fahren.

Das Süd-Tor der ehemaligen Stadtbefestigung von Tainan
buddhistischer Nachbarschaftstempel in Tainan
Rauchopfer vor dem Bildnis des zweiten Marschalls

Wir lassen diesmal den sogenannten Konfuzius-Schrein aus, der zur Zeit restauriert wird, und bummeln stattdessen durch die engen Gassen der ältesten Stadt Taiwans. Dabei haben wir Gelegenheit, in einer Seidenstickerei zu beobachten, wie mit Watte und Faden kleine Kunstwerke entstehen, die die Menschen dann den Tempeln und Pagoden zur Verschönerung stiften. Wir schauen auch noch in ein Teegeschäft mit seinen hunderten von verschiedenen Teesorten, von denen wir Langnasen doch nicht den Schimmer einer Ahnung haben. Am späten Mittag sind wir schon wieder an Bord, damit wir rechtzeitig auslaufen können.

Zwei Kunststicker bei der Arbeit
So sieht eine halbfertige Arbeit mit Drachen(hoch)stickereien aus
Nichts für Kaffeetrinker

Written by Stephan Börries

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