Ankunft in der Halong Bucht

Um die Insel Hainan herum, die noch zu China gehört, fahren wir heute in den Golf von Tongking ein und in die Halong-Bucht. Der tropische Turmkarst, eine extreme Form der Karstbildung im Kalkgestein, ist hier durch das Abschmelzen gebundener Eismassen vom Meeresspiegelanstieg überflutet worden, wodurch sich eine eigentümliche Inselwelt gebildet hat. Vermutlich war dieses Gebiet vor 370 Mio. Jahren vom Meer bedeckt. Dann setzte sich eine dicke Kalkschicht ab, die vor etwa 200 Mio. Jahren von Erdbewegungen emporgehoben wurde. Im Verlauf der Jahrmillionen bewirkte die Korrosion des Kalks, dass die Umgebung ebener wurde und sich diese steil ansteigenden Berge herausbilden konnten.

Sprachlich gibt es kaum Probleme: Ein Bia zur Erfrischung auf unserem Ausflugsboot

Etwa 3.000 Inseln und Felsen, meist mit dichter Vegetation bedeckt, schaffen in der Bucht von Halong ein einmaliges Naturschauspiel, das zu den Höhepunkten einer Vietnamreise zählt. Unzählige bewachsene Felsen, Grotten und Inseln mit so treffenden Namen wie z. B. Teekanneninsel tauchen aus dem Meer auf und inspirieren die Fantasie. Fast alle Inseln der Bucht sind unbewohnt bzw. unbewohnbar. Aber trotzdem leben hier etwa 1.600 Menschen, nämlich auf dem und von dem Wasser des Meeres.

Höhlen und Grotten mit Stalaktiten, Stalagmiten und Steinpfeilern in den fantastischsten Formen sind typisch für diese geomorphologische Erscheinung; die „Hang-Manh- Grotte“ mit einer Länge von über 2 km gehört dazu, ebenso wie die Die Dau-Go-Höhle, die von Franzosen zur Kolonialzeit „Grotte des Merveilles“ (Grotte der Wunder) genannt wurde.

In der Hang Sung Sot Höhle, der Höhle der Überraschungen
Abendstimmung in der Bucht
Die Ausflugboote bringen uns direkt zurück zur MS EUROPA

Written by Stephan Börries

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