MS HANSEATIC Inspiration im Hafen von Porto Santo
Wie Madeira hat auch Porto Santo eine vulkanische Vergangenheit

Nach einem Seetag bei strahlendem Wetter sind wir mittlerweile  im Hafen der Insel Porto Santo angekommen. Porto Santo, 48 km von Madeira entfernt, ist ungleich kleiner als Madeira, es hat nur eine Fläche von 45 km2. Diese nordöstlich von Madeira liegende Insel ist landschaftlich nicht von derselben Vielfalt und Attraktivität wie ihre größere „Schwester“, aber sie bietet etwas für den Archipel Unerwartetes: einen 9 km langen goldgelben Sandstrand, den Campo de Baixo. Wegen dieses Strandes, den es so auf der Hauptinsel des Archipels, Madeira, nicht gibt, kommen während der Hauptsaison im Sommer viele Tagesgäste auf die kleine Nachbarinsel.

Erosionslandschaften auf Porto Santo
Reste von Weinanbau finden sich auf der Insel
Historische Mühle, aber Getreidefelder gibt es schon lange nicht mehr
Auf der Nordseite von Porto Santo

Bei einer Rundfahrt auf Porto Santo lernen wir die Hauptsehenswürdigkeiten, es sind nicht viele, und die doch recht karge Landschaft der Insel kennen. Mit großer Mühe werden Aufforstungen versucht, um die großflächigen Erosionen einzudämmen. Seit die damals unbewohnte Insel vor sechshundert Jahren entdeckt wurde, hat die vollständige Abholzung der Wälder das heutige Aussehen der Landschaft hervorgebracht und nachdem auch kaum noch Landwirtschaft betrieben wird, sind weite Teile von Porto Santo verödet.

Algenzuchtanlage für die Bioethanolproduktion (Gruß nach Potsdam)
Graffiti an der Kaimauer: besinhos nach Aveiro!

Written by Stephan Börries

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